Der Malort ist ein geschützter Raum für bewertungsfreies Malen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene malen frei, ohne Vorgaben, ohne Vergleiche und ohne Interpretation.
Im Mittelpunkt stehen der kreative Prozess, die Freude am Tun und der persönliche Ausdruck.
Kinder und Erwachsene malen gleichzeitig, 90 Minuten, regelmäßig.
Termine auf Anfrage!
Der Malort ist ein geschützter Raum für freies, bewertungsfreies Malen.
Er wurde von Arno Stern entwickelt und basiert auf der Überzeugung, dass kreativer Ausdruck keinem Urteil, keiner Deutung und keinem Vergleich bedarf.
Im Malort malen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in altersgemischten Gruppen. Es gibt keine Themenvorgaben, keine Korrekturen und keine Bewertung der Bilder. Gemalt wird aus sich selbst heraus – in eigener Zeit und im eigenen Rhythmus. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Bild, sondern der Prozess des Malens. Dieser ermöglicht Konzentration, Ruhe und ein authentisches Tun, frei von Leistungsdruck oder äußeren Erwartungen.
Der Malort bietet einen klaren und sicheren Rahmen:
spezielles, hochwertiges Material
Malen im Stehen an der Wand
konstante Ordnung und Struktur
eine geschützte Atmosphäre ohne Beobachtung oder Interpretation
Dieser Rahmen schafft Vertrauen und erlaubt es, sich ganz dem Malen hinzugeben.
Die Leitung des Malorts begleitet den Prozess achtsam und zurückhaltend.
Es wird nicht bewertet, interpretiert oder korrigiert. Die Aufgabe besteht darin, den Raum, die Ordnung und die Bedingungen für freies Malen aufrechtzuerhalten.
Der Malort steht Menschen jeden Alters offen –
unabhängig von Vorkenntnissen oder künstlerischer Erfahrung.
Er ist kein Kunstunterricht und kein Therapieangebot, sondern ein Ort des freien Ausdrucks und der inneren Tätigkeit.
Der Malort ermöglicht:
kreatives Tun ohne Leistungsdruck
Stärkung der eigenen Ausdruckskraft
Ruhe, Konzentration und Präsenz
einen wertfreien Raum jenseits von Bewertung und Vergleich
Im März 2018 organisierte ich in den Stadtsälen Voitsberg einen Vortrag mit Arno Stern und André Stern, der dem Malort und der von Arno Stern entwickelten Formulation – Geschichte einer Entdeckung gewidmet war.
Arno Stern sprach über seine jahrzehntelange Forschung zum ursprünglichen Ausdruck des Menschen und über den Malort als geschützten Raum des bewertungsfreien Malens. Die Formulation beschreibt dabei eine universelle Bildsprache, die jenseits von kulturellen Einflüssen, Bewertung und Interpretation entsteht.
André Stern ergänzte den Abend mit seinem Zugang zu „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“. Er sprach über Lernen aus innerem Antrieb, über Vertrauen in natürliche Entwicklungsprozesse und über die Bedeutung von freiem Spiel und kreativer Tätigkeit.
Der Vortrag war bis auf den letzten Platz besetzt und zeugte von großem Interesse und Offenheit des Publikums für diese Themen.
Im Rahmen dieses Aufenthalts besichtigte Arno Stern auch meinen Malort, was für mich eine besondere und bereichernde Begegnung darstellte.
